kurz und knapp

© Fotolia.com

News für 2019

Säule 3a: Ab 2019 können Arbeitnehmer neu maximal Fr. 6'826.00 in die Säule 3a einbezahlen (bisher Fr. 6'768.00). Selbständigerwerbende Fr. 34'184.00 oder max. 20% des Erwerbseinkommens (bisher Fr. 33'840.00.

Die maximale AHV-Rente steigt um Fr. 20.00 pro Monat auf Fr. 2'370.00

Die Ausgleichskasse Luzern schliesst sich per 01.01.2019 mit der IV-Stelle Luzern und der Dienststelle Wirtschaft und Arbeit zum neuen Kompetenzzentrum "WAS AK" zusammen - die Beiträge 2019 bleiben gleich.

 

© Fotolia.com

Newsletter Steuern Luzern 1 / 2019 Steuer+Praxis

Neuerungen bei den Staats- und Gemeindesteuern ab Steuerperiode 2018
Ab Steuerperiode 2018 werden die Erträge aus massgebenden Beteiligungen des Privatvermögens zu 60 Prozent besteuert. Zudem wird der Abzug für die Fahrkosten zwischen Wohn- und Arbeitsort auf 6'000 Franken begrenzt (Pendlerabzug). Der Abzug für die Eigenbetreuung von Kindern wird auf 1'000 Franken (bisher 2'000 Franken) und der Fremdbetreuungskostenabzug wird bei gleichzeitiger Eigenbetreuung der Kinder faktisch auf 4'700 Franken begrenzt. Für juristische Personen mit ideeller Zwecksetzung sind neue Steuerfreigrenzen definiert. Zudem wird neu eine Minimalsteuer für juristische Personen eingeführt. Im Weiteren sind einige Anpassungen auf Stufe Verordnung und Weisungen zum Steuergesetz beachtenswert.
 

Weiterlesen

Neues Energiegesetz ab 2019 (MuKEn) – kurz und knapp.

Das Luzerner Energiegesetz sieht unter anderem diese Anpassungen vor:

Für neue Wohn- und Verwaltungsgebäude muss ein Energieausweis (GEAK) erstellt werden. Dieser zeigt den Energieverbrauch des Gebäudes.
Bestehende, aus energetischer Sicht schlechte Wohnbauten müssen beim Ersatz der Heizungen so ausgerüstet werden, dass wenigstens 10 Prozent des Energiebedarfs aus erneuerbarer Energie gespiesen wird.
Zentrale elektrische Heizungen mit Wasserverteilsystem und Elektroboiler müssen innert 15 Jahren ersetzt werden.

sind Sie für die nächste Heizperiode vorbereitet?

Trotz wunderbarem Sommer, die nächste Heizperiode kommt bestimmt. Treffen Sie die nötigen Vorkehrungen. Haben Sie genügend Heizenerige gebunkert (Heizöl, Pellets, Holzschnitzel, Erdgas)? Ist Ihre Gebäudehülle technisch intakt (Tür- und Fensterdichtungen richtig eingesetzt)? Denken Sie auch daran, dass das Heizsystem möglicherweise entlüftet werden muss, Bodenheizungen sind träge Systeme (es braucht mindestens 24 Stunden bis eine Veränderung spürbar wird), dies führt gerade in der Übergangszeit zu enormen Schwankungen - lassen Sie der Heizung ein wenig Zeit. Haben Sie gewusst dass bei einer Bodenheizung Teppiche und dergleichen auf dem Boden dazu führen, dass darunter ein Hitzestau entsteht und die Wärme nicht an den Raum abgegeben werden kann?
© Fotolia.com

Eigenmietwert

Zur Zeit sieht es so aus als könnte die Eigenmietwertbesteuerung tatsächlich abgeschafft werden. Bisher musste ein fiktives Einkommen der selbst bewohnten Liegenschaft versteuert werden, im Gegenzug konnte der Liegenschaftsunterhalt in Abzug gebracht werden.
Wer würde profitieren, wenn man den Eigenmietwert abschafft? Wer nicht?
Nachteilig ist die Abschaffung für junge Ersterwerber, die eine hohe Belehnungen benötigen und diese nicht mehr von den Steuern werden abziehen können. In erster Linie profitieren die sparsamen Haushalte, die ihre Hypothek reduzieren können. Auch dürften ältere Wohneigentümer profitieren. Ihre Belehnungen sind zumeist deutlich tiefer, entsprechend können sie im heutigen System weniger Abzüge geltend machen. Sie müssen aber fiktives Einkommen versteuern, wozu die Rente zuweilen nicht ausreicht.
© Fotolia.com

Steuern 2018 Liegenschaftsunterhalt

Ab Steuerperiode 2018 abzugsberechtigte Kosten finden Sie hier: